Das Vogler Quartett

Die vier Voglers sind ein Phänomen: Seit 1985 spielen sie in unveränderter Besetzung zusammen und haben sich großes individuelles und gemeinsames Können einen Platz unter den Spitzenformationen der Kammermusik gesichert. Die musikalische Kultur des Quartetts, die in sehr charakteristischer Weise die Fähigkeit zu maximaler Transparenz und zu tiefem Ausloten der Werkstrukturen miteinander verbindet, verhalf ihm in den letzten Jahren zu internationaler Reputation sowie zu einer Berufung auf den Lehrstuhl für Kammermusik der Musikhochschule Stuttgart in Nachfolge des Melos-Quartetts.

Das Gründungsdatum des Vogler Quartetts war 1985. Schon ein Jahr später sorgten sie beim Streichquartettwettbewerb im französischen Evian für Furore, wo sie gleich mehrere Preise gewannen - damals als erstes ostdeutsches Ensemble überhaupt, dem diese Auszeichnungen zuteil wurden. Auf diesen Wettbewerb folgte eine steile internationale Karriere, die das Vogler Quartett seither in die bedeutendsten Musikzentren weltweit führt: Es war auf nahezu allen wichtigen Konzertpodien zu Gast, spielte in diversen europäischen und nordamerikanischen Kammermusikreihen und bereiste auf seinen Tourneen auch Japan, Australien und Neuseeland.

In ihren Konzerten präsentieren die vier Streicher ein Repertoire, das zwar selbstverständlich die klassische Quartettliteratur von Haydn bis zu Bartók und der Zweiten Wiener Schule umfasst, aber gleichzeitig sehr offen für weniger bekannte und auch ganz neue Werke ist und dadurch eine ungewöhnliche Breite erreicht. Unter anderem hat das Vogler Quartett die Werke von Karl Amadeus Hartmann oder das zweite Quartett von Morton Feldman - ein mehrstündiges Mammutstück - im Repertoire; ein weiteres wichtiges Projekt war ein Rihm-Zyklus in Zusammenarbeit mit dem Arditti Quartet. Zu den Kompositionen, die das Ensemble uraufgeführt hat, gehören Quartette von Frank Michael Beyer, Ian Wilson, Jörg Widmann, Mauricio Kagel und Erhard Grosskopf.

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