Pasch – Rock-Pop um die Tasten

28 Jahre bewegte Historie sprechen für sich: Pasch ist kein flüchtiges Projekt, sondern eine ehrliche und beständige Band, die im Laufe der Zeit ihre Spuren in der ostdeutschen Musik-Szene hinterlassen hat. Seit der Gründung 1984 durch Willie Woigk (bg, voc) haben wechselnde Besetzungen zwar immer wieder die Stilistik leicht verändert, doch eine wesentliche Konstante zieht sich wie ein roter Faden durch die Pasch-Geschichte: Die Spielfreude und Qualität der Musiker.

Altmeister Lothar "Lotix" Wilke (voc, keys) lenkt nun seit Woigk's DDR-Ausreise 1988 die Geschicke der Band. Gemeinsam mit seinen aktuellen Verbündeten Christof Hielscher (g, voc) und Uwe Poller (dr, voc), zweier gleichermaßen talentierter, wie jugendlich-dynamischer Musiker, eröffnet er sich neue schöpferische Wege. Charakteristisch für diese Formation sind unter anderem die spontanen improvisatorischen Freiräume, in denen sich urige Hammondorgel-Sounds und intelligent-kraftvolle Gitarrensoli ergänzen, getragen durch groovende Drums.

Dies spiegelt sich in Interpretationen progressiver Bands wie Emerson, Lake & Palmer und Vanilla Fudge genauso wider, wie in Bearbeitungen aktueller Künstler (z.B. Jamie Cullum, Jamiroquai) oder traditioneller Blues-Rock-Songs.

Dies war die offizielle Präsentation der Band, nun folgt die persönliche Einschätzung des Redakteurs, die vielleicht etwas näher an die Seele der Band heran kommt, sich ihr nähert. Für mich als alternden Rockmusiker der in den späten 60ziger Jahren an die Rockmusik herangeführt wurde, sind die nicht so oft zu hörenden Coverversionen der Band, die sich um einiges vom Mainstream der heutigen Zeit entfernen, ein Genuss. Bei vielen in der Bauchgegend ein warmes Gefühl hochkommen läßt.

 

Denke auch für jüngere Zuhörer würde dies erfahrbar sein. Besonders faszinierend und um Jahre zurückversetzend empfinde ich die Intros an den Tasten von Willie, ein musikalisches Vorwort, was heute in Vergessenheit geraten ist. Ich empfehle mit freudigem Herzen einen Besuch von Pasch in der (Musik) Fabrik Braunsbedra – vielleicht sehen wir uns dort, wäre schön – Euer Krohns Jürgen

Redaktion und Redakteur: Jürgen Krohn

Quelle: Band

Fotos Band und Videoshots

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